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Vitamin D

Der menschliche Körper kann Vitamin D selbst bilden, und zwar in der Haut unter Einwirkung von UV-Licht. Diese Menge reicht jedoch nicht aus, um den Bedarf zu decken. Vitamin D fördert das Skelettwachstum und die Knochenfestigkeit. Es ist aber auch für die Zahnbildung, die Hautstruktur und das Immunsystem wichtig. Vitamin D-reich sind Seefisch, Hühnerei und Pilze.Der klassische Vitamin D-Mangel zeigt sich bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalazie. Bei beiden Erkrankungen kommt es zu schweren Knochendeformierungen. Zur Rachitisvorbeugung wird heute standardmäßig empfohlen, Säuglingen mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres täglich 10 µg (400 I.E.) Vitamin D zuzuführen. Es gibt Hinweise, dass dadurch auch das Risiko an Diabetes Typ I zu erkranken, gesenkt werden kann.

Therapeutisch wird Vitamin D außerdem eingesetzt bei Parathormonmangel, chronischer Niereninsuffizienz, Osteoporose, Psoriasis, Rachitis und bei Einnahme von Antiepileptika.

Für Erwachsene wird eine tägliche Zufuhr von 5-10 µg empfohlen (D-A-CH-Referenzwert).
Weil Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, sollte man mit hohen Dosen vorsichtig umgehen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen müssen beachtet werden.